|
Geschrieben von Fritz Kendel
|
|
Mittwoch, 9. Juni 2004 |
Der Emmendinger Skulpturenweg Ständige Freilichtausstellung von Bildhauerarbeiten aus der Region. Im Mühlbachpark zwischen Schiller- und Martin-Luther-Straße. Parken beim Einkaufszentrum "Kaufland" an der Martin-Luther-Straße Kontaktadressen. Vor zehn Jahren hat der Kulturkreis in Zusammenarbeit mit der Stadt damit begonnen, im Park am Mühlbach im Emmendinger Stadtteil Bürkle-Bleiche Skulpturen von Bildhauern der Region aufzustellen. Mit Celia Browns "Jack in the Pulpit" und Annette Merkenthalers "Das Gärtchen" sind 2002 und 2003 unsere jüngsten Neuerwerbungen hinzugekommen, so daß jetzt 16 Kunstwerke dort stehen. Jede dieser Skulpturen hat ihren eigenen, meist von Büschen und Bäumen umgebenen Raum, den sie erfüllt und in dem sie ihre eigenartige Wirkung entfalten kann. Jeder Standort wurde von dem Künstler selbst ausgesucht. Von Werk zu Werk spazierend, lernen wir die Formensprache des jeweiligen Künstlers verstehen.
Von der Wiesenstraße in Richtung Lessingstraße gehend, begegnen wir der Reihe nach folgenden Skulpturen:
- Mann und Frau" von Franz Gutmann (Münstertal), 1994
- Natur und Maschine" von Olaf Winkler (Münstertal), 1993
- Mächtiges Paar" von Jörg Bollin (Freiburg), 1989
- Zwei Stelen" von Jörg Siegele (Freiburg), 1983
- Schale" von Thomas Matt (Feldberg-Falkau), 1996
- Ohne Titel 1980 von Ernst Thomann (Emmendingen), 1980
- Schichtung von Armin Göhringer, (Zell a.H.), 1995
- Fünf Figuren von Constanze Claus (Herbolzheim), 1993
- Besetzungen von Volker Gerst (Sexau), 1995
- Begegnung von Johannes Bierling (Freiburg), 1994
- Ohne Titel 1985 von Ernst Thomann (Emmendingen), 1985
- Ohne Titel von CW Loth (Freiburg), 1999
- Die Beobachter von Ernst Thomann (Emmendingen), 1980
- Jack in the Pulpit von Celia Brown (Freiburg), 2002
- Das Gärtchen von Annette Merkenthaler (Freiburg), 2003
- Tri Vole von Robert Schad (Larians et Munans bei Beifort), 1993
Entstanden ist der Emmendinger Skulpturenweg durch eine Initiative von Emmendinger Kunstliebhabern, die im Kulturkreis zusammengeschlossen sind. Sie wollen die heutige Kunst nicht nur im Museum finden, sondern im öffentlichen Raum ihrer Stadt, wo sich jedermann bewegt. Betreut wird der Skulpturenweg von einer Arbeitsgruppe des Kulturkreises in Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturamt. Die Skulpturen bleiben an ihren Standorten stehen, so daß die Anwohner und Spaziergänger Zeit haben, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und anzufreunden. Die Finanzierung geschieht durch eine Art Mietkauf: jeder Künstler erhält im Jahr 500,- Euro, bis seine Skulptur in den Besitz der Stadt Emmendingen übergeht. Die Kosten trägt zur Hälfte der Kulturkreis (durch das Sammeln von Spenden) und zur Hälfte die Stadt Emmendingen.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. Januar 2012 )
|